STARTSEITE

Posts mit dem Label Kuchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kuchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. März 2017

KIRSCH-STREUSELKUCHEN VOM BLECH


Streuselkuchen vom Blech habe ich als Hefeteig schon ewig nicht mehr gemacht, weil ich oft einfach zu faul dafür bin und der Backpulverteig auch sehr lecker ist. An die Lockerheit, die durch die Hefe entsteht, kommt der aber nicht ran, deshalb habe ich mir heute doch mal wieder die Mühe gemacht. Es ist ja eigentlich auch nicht so ein großer Aufwand, es dauert nur einfach länger. Aber das Ergebnis lohnt sich jedesmal. Leider ist noch lange keine Kirschenzeit, deshalb mussten die aus dem Glas herhalten. Und weil die ganze Familie immer richtigt viel Streusel auf dem Kuchen mag, habe ich die übliche Menge soweit erhöht, dass man die Kirschen kaum noch sieht. Wem das zuviel ist, der kann einfach die angegebenen Mengen verringern.







ZUTATEN FÜR 1 BLECH

Für den Teig:
350 g Dinkelmehl 1050 oder ein anderes helles Mehl
1 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
150 ml Mandelmilch
1 EL Vanilleextrakt oder ein Päckchen Vanillezucker
50 g Alsan Margarine sehr weich
1 Prise Salz
etwas Mehl zum Kneten

Für die Streusel:
400 g Dinkelmehl 1050
170 g Alsan, zerlassen
120 g Birkenzucker oder einen anderen Zucker

2 Gläser Kirschen (Abtropfgewicht 350 g)








ZUBEREITUNG
Kirschen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

In einem Behälter Mandelmilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Den Zucker und den Vanilleextrakt einrühren. Mehl in einer Schüssel mit Hefemischung, Salz und Margarine mit einem Handmixer mit Knethaken rühren, bis ein formbarer Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen. In der Zeit, in der man keine Heizung benutzt, empfehle ich, den Backofen auf 50 Grad zu heizen und den Teig darin gehen zu lassen. Dabei einen hölzernen Kochlöffel in die Tür klemmen, damit Luft entweichen kann.

Wenn sich der Teig sichtbar vergrößert hat, etwas Mehl darüber geben und gut durchkneten. Dann auf das mit Backpapier belegte Backblech geben und bis an die Ränder verteilen. Nun das Backblech wieder abdecken und nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich nochmal sichtbar vergrößert hat. 
In der Zwischenzeit die Streusel herstellen. Dafür zunächst Mehl und Zucker mischen, dann Alsan eingießen und mit einer Gabel vermischen, so dass dabei Streusel entstehen.

Kirschen auf dem Teig verteilen und die Streusel drüber streuen. Im Backofen bei 180  ungefähr 40 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht allzu dunkel werden aber leicht gebräunt sein. Aus dem Ofen nehmen und auf einen Rost stellen.

Den fertigen Streuselkuchen nach 10 Minuten mit dem Backpapier auf einen Rost ziehen und vollständig abkühlen lassen.








Sonntag, 5. März 2017

SAFTIGER ORANGENKUCHEN


Kuchen müssen für mich immer saftig sein und nicht trocken oder knusprig. Das mag ich einfach nicht. Und mit Früchten ist sowieso immer gut. Diesmal sollte die Zubereitung ganz schnell gehen und da bietet sich so ein Kastenkuchen an, für den man einfach nur alle Zutaten zusammen mischt. Wenn Ihr den Kuchen am Nachmittag essen wollt, würde ich den schon am Vormittag backen, denn zuerst muss er ja abkühlen, wenn er aus dem Ofen kommt und die Glasur benötigt dann auch noch einige Zeit, bis sie fest ist.



  


ZUTATEN

350 g Dinkelmehl 1050
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Bioorangen
ein paar Tropfen Orangenöl oder Orangenaroma
100 g Birkenzucker oder eine andere Süße
170 ml sprudeliges Mineralwasser 
100 ml geschmacksneutrales Öl, ich habe Sonnenblumenöl verwendet

100 g Puderzucker oder Birkenzucker für die Glasur (ich habe Birkenzucker light verwendet)


ZUBEREITUNG

Den Ofen auf 180 Grad vorzeizen.

Zunächst in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander mischen.

Bioorangen waschen, Schale abreiben und anschließend auspressen. Ungefähr 2 EL von dem Saft beiseite stellen. 

Nun alle anderen Zutaten in die Schüssel geben und mit dem Mixer so kurz wie möglich verrühren, damit der Kuchen locker wird. In eine gefettete Kastenform füllen und für 30 min backen.

Den Kuchen in der Form auf einem Gitterrost eine halbe Stund abkühlen lassen und dann auf das Gitter stürzen, damit er vollständig abkühlt.

Puderzucker sieben und mit dem Orangensaft vermischen. Den Kuchen damit bestreichen und die Glasur fest werden lassen. Ich habe Birkenzucker light verwendet, weil ich nicht so viel Zucker in dem Kuchen haben wollte. Die Glasur wird dadurch nicht zu so einer gleichmäßigen Schicht wie bei Puderzucker, aber das hat uns nicht gestört. 






 

Donnerstag, 16. Februar 2017

PEKANNUSS BLONDIES


Wenn es nicht immer schokoladig sein muss, dann sind die Blondies die helle Variante von den allseits beliebten Brownies. Das sonst übliche Fett in Form von Margarine oder Öl habe ich diesmal durch Mandelmus ersetzt und das hat auch wunderbar funktioniert. Ich habe für diesen Kuchen Vollkornmehl und Birkenzucker verwendet. Dadurch ist er sogar ziemlich gesund geworden und mein Sohn nimmt ihn gern für ein zweites Frühstück mit in die Schule.






ZUTATEN

250 g Vollkornmehl 
150 g Birkenzucker oder eine andere Süße
1 Prise Salz
1 TL Natron + 1 EL Apfelessig
100 g Mandelmus
1 EL Vanilleextrakt
100 g Apfelmark
100 ml Mandelmilch
100 g Pekannusshälften + 20 Stück zum Dekorieren

Backform ca 20 cm x 25 cm


ZUBEREITUNG

100 g Pekannüsse in kleine Stücke brechen und die Backform mit Backpapier auslegen. Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Als erstes in einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz miteinander vermischen. In einem kleinen Schälchen Natron mit Essig verrühren und in einer weiteren Schüssel mit Mandelmus, Vanilleextrakt, Apfelmark und Mandelmilch mit dem Mixer gut verrühren.

Nun die zerkleinerten Pekannüsse und die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben und mit dem Mixer nur so kurz wie unbedingt nötig mixen, bis alles vermischt ist.

Den Teig in die Form geben und mit den Pekannusshälften gleichmäßig belegen.

Für 25 Minuten bei 160 Grad auf der mittleren Schiene backen. Zum Abkühlen auf ein Gitterrost stellen. Nach ca. einer halben Stunde den Kuchen aus der Form auf ein Brett stürzen und das Backpapier abziehen. Vollständig auskühlen lassen. 









Sonntag, 12. Februar 2017

QUINOA-KOKOS-KIRSCH SCHNITTEN


Ohne Mehl aber dafür mit gekochtem Quinoa und Kokosmehl sind diese Schnitten sehr saftig geworden. Für noch mehr Kokosgeschmack sorgen zusätzlich auch die Kokosraspel. Ich gestehe: Ich bin absoluter Kokosfan. Und weil ich im Kuchen auch immer gern Obst habe, kamen auch noch Kirschen mit rein; jahreszeitlich bedingt natürlich Tiefkühlkirschen. 






ZUTATEN

Für den Boden:

100 g Haferflocken
50 g Kokosraspel
30 Kokosöl
1 Prise Salz

Für die Füllung:

150 g Kirschen, aufgetaut
180 g Quinoa
60 g Kokosraspel
100 g Birkenzucker oder eine andere Süße
25 g Kokosmehl
1 EL Vanilleextrakt
1 Dose Kokosmilch 60%
80 ml Mandelmilch






ZUBEREITUNG

Als erstes den Quinoa nach Packungsanleitung kochen und anschließend abkühlen lassen.

Hafelflocken, Kokosraspel und Salz in die Küchenmaschine geben und mahlen, bis alles gleichmäßig zerkleinert ist. Kokosöl erwärmen, bis es flüssig ist, und darunter mischen. Eine kleine Form mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäig darin verteilen und festdrücken. In den Kühlschrank stellen. Das Maß meiner Form beträgt 20 cm x 15 cm.

Dann alle Zutaten für die Füllung bis auf die Kirschen in die Küchenmaschine geben und gut durchpüprieren. Ein Drittel der Masse in die Form gießen und gleichmäßig mit der Hälfte der Kirschen belegen. Diesen Vorgang noch einmal wiederholen und das letzte Drittel der Masse oben drauf geben und verstreichen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen darin ca. 30 Minuten backen.

Dann auf einem Gitterrost eine halbe Stunde abkühlen lassen. Anschließend auf ein Brett stürzen und das Backpapier abziehen. Den Kuchen im Kühlschrank noch weiter abkühlen lassen. 







Sonntag, 1. Januar 2017

SPEKULATIUS-BRATAPFEL-TORTE


In diesem Jahr wollte ich einmal eine weihnachtliche Torte auf dem Kaffeetisch für Heilig Abend haben und habe mir überlegt, welche Geschmäcker ganz typisch für die Weihnachtszeit sind. Ganz spontan fielen mir Spekulatius und Bratapfel ein und schon war eine Idee geboren. Nun galt es nur noch sie umzusetzen. Für die Böden habe ich einen bewährten Bisquitteig gewählt und den Rest habe ich frei Schnautze zusammen gestellt. Für die Dekoration hätte ich gern die Mini-Spekulatius gehabt, die haben wir aber einen Tag vor Heilig Abend leider nirgendwo mehr bekommen. Das nächste Mal muss ich mich früher darum kümmern.

Für die Apfelfüllung habe ich Apfelsaft selbst gemacht, indem ich einfach Äpfel mit Wasser und Zitronensaft püriert habe. Stattdessen kann man natürlich auch fertigen Apfelsaft nehmen und die Apfelmenge um 3 Äpfel verringern.






ZUTATEN

Für den Teig:

300 g Dinkelmehl 630 oder ein anderes helles Mehl
200 g Birkenzucker oder anderer Zucker
5 TL Backpulver
3 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
330 ml Mineralwasser
8 EL geschmacksneutrales Öl
 
 
Für die Spekulatiussahne:
 
600 g Schlagfix gesüßt
250 g  Spekulatius
3 Päckchen Sahnesteif


Für die Bratapfelfüllung:

1.200 g mittelgroße Äpfel
3 EL Zitronensaft
200 ml Wasser
10 Nelken 
1 Zimtstange
100 g gestiftelte Mandeln
3 Päckchen vegetarisches Geliermittel
1 TL Zimt
 
 
Für die Dekoration:
 
50 g Spekulatius 
6 Stück Spekulatius oder 12 Minispekulatius






ZUBEREITUNG

Ofen auf 180 Grad vorheizen. 

Für den Teig zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Anschließend Öl und Mineralwasser dazu geben und mit dem Mixer verrühren. Wenn es geht so kurz wie möglich aber dennoch gründlich. Den Teig in eine mit Backpapier belegte und an den Rändern gefettete Springform gießen und 30 bis 35 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen unbedingt die Stäbchenprobe machen. In der Form auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann in zwei gleich dicke Böden teilen.

Für die Bratapfelfüllung zunächst 3 Äpfel schälen, entkernen, mit Zitronensaft und Wasser mischen und zu Saft pürieren. Alle restlichen Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Einen Topf erhitzen und die Apfelstücke darin kurz anbraten. Dann mit dem Apfelsaft aufgießen und Zimtstange und Nelken zufügen. Ungefähr 15 Minuten köcheln lassen, aber höchstens so lange, dass die Apfelstückchen noch ganz bleiben. Gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen. Dann abkühlen lassen und anschließend Zimtstange und Nelken entfernen und 1 TL Zimt einrühren.

250 g Sekulatius am besten mit einer Küchenmaschine in sehr feines Pulver zermahlen. Sahne aufschlagen und wenn sie andickt, Sahnesteif zufügen und so lange weiter mixen, bis die Sahne komplett fest geworden ist. Spekulatiuspulver unterheben.

Das Geliermittel nach Anweisung anrühren und direkt in die Apfelmasse einrühren.

Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit der Hälfte der Apfelmasse bestreichen. Anschließend ungefähr die Hälfte der Spekulatiussahne drauf streichen. Beides jeweils bis an den Rand verteilen. Den zweiten Boden darauf legen und die zweite Hälfte der Apfelmasse und der Sahne darauf geben. Dabei von der Sahne einen Teil auch auf dem Rand verstreichen.

50 g Spekulatius in der Küchenmaschine ebenfalls sehr fein zermahlen und über die Sahne streuen. Die Torte nun kalt stellen, bis sie verzehrt werden soll. Sie sollte mindestens drei Stunden kalt stehen.

Die Spekulatius für die Dekoration erst in die Sahne stecken, wenn die Torte gegessen wird.





Dienstag, 18. Oktober 2016

STREUSELSCHNECKEN MIT ZWETSCHGEN


Früher habe ich in Berlin immer gern die Streuselschnecken mit Johannisbeeren gegessen und heute habe ich sie endlich selbst gemacht, aber mit Pflaumen. Auf Johannisbeeren muss ich leider noch lange warten, aber wenn es sie wieder gibt, werde ich auf jeden Fall diese Streuselschnecken damit machen. 







ZUTATEN FÜR 8 STÜCK

Für den Teig:
500 g Dinkelmehl 1050 oder ein anderes helles Mehl
1 Würfel frische Hefe
75 g Zucker
250 ml Mandelmilch
1 EL Vanilleextrakt oder ein Päckchen Vanillezucker
85 g Alsan Margarine sehr weich
1 Prise Salz
etwas Mehl zum Kneten

Für die Streusel:
200 g Dinkelmehl 1050
85 g Alsan
60 g Birkenzucker oder einen anderen Zucker

Für den Zuckerguss:
200 g Puderzucker
6 EL Zitronensaft

15 Zwetschgen


ZUBEREITUNG

In einem Behlälter Mandelmilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Den Zucker und das Vanilleextrakt einrühren. Mehl in einer Schüssel mit Hefemischung, Salz und Margarine mit einem Handmixer mit Knethaken rühren, bis ein formbarer Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. In der Zeit, in der man keine Heizung benutzt, empfehle ich, den Backofen auf 50 Grad zu heizen und den Teig darin gehen lassen. Dabei einen hölzernen Kochlöffel in die Tür klemmen, damit Luft entweichen kann.

In der Zwischenzeit die Streusel herstellen. Dafür Mehl, Zucker und Alsan mit einer Gabel vermischen, so dass dabei Streusel entstehen. Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und nochmals halbieren.

Wenn sich der Teig sichtbar vergrößert hat, etwas Mehl darüber geben und gut durchkneten. Dann 8 Kugeln daraus formen und diese zu Fladen platt gedrückt auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche legen. Nun die Backbleche wieder abdecken und nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis die Fladen sich sichtbar vergrößert haben. 

Pflaumen darauf verteilen und die Streusel drüber streuen. Im Backofen bei 180 Grad die Bleche nacheinander ungefähr 20 Minuten backen. Sie sollen nicht allzu dunkel werden aber leicht gebräunt sein.

Die fertigen Streuselschnecken mit dem Backpapier auf einen Rost ziehen und abkühlen lassen.

Die Glasur mit gesiebtem Puderzucker anrühren, damit keine Klümpchen entstehen und mit einem Esslöffel auf den Streuselschnecken verteilen. Glasur fest werden lassen.







Dienstag, 4. Oktober 2016

MOZARTTORTE


Wie versprochen gibt es nun endlich wieder eine Torte. Die Idee, Marzipan und Nougat in einem Kuchen miteinander zu kombinieren, hatte ich schon länger, aber heute kam mir erst der Gedanke, dass Pistazie auch noch gut dazu passen würde und schon hat man fast alles, was in einer Mozartkugel drin ist. Die kleinen Dinger habe ich früher sehr gern gegessen, auch wenn ich davon immer höchstens 2 oder 3 Stück essen konnte. Ähnlich ist es mit dieser Torte. Sie ist natürlich sehr mächtig und ein kleines Stück davon reicht vollkommen. Also mir zumindest. Für festliche Anlässe ist dieses Prachtstück ein Hingucker und die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Beim Kauf von Nougat müsst Ihr aufpassen. Ich nehme immer das aus der Backabteilung, aber das von Dr. Oetker zum Beispiel ist nicht vegan. Die Pistazien haben wir mal wieder selbst gepult. Dafür kaufen wir immer die ungesalzenen. Zu dritt geht das relativ schnell. Allein würde ich das nicht machen wollen, davon tun einem nämlich irgendwann die Finger weh. 






ZUTATEN

Für den Teig:

300 g Dinkelmehl 630 oder ein anderes helles Mehl
200 g Birkenzucker oder anderer Zucker
5 TL Backpulver
3 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
330 ml Mineralwasser
8 EL geschmacksneutrales Öl

Für die verschiedenen Schichten:

2 Packungen Marzipanrohmasse á 200 g
1 Packung Nuss Nougat á 200 g
325 g geschälte Pistazien
150 ml Mandelmilch

Für die Glasur:

125 g Blockschokolade
25 g Kokosöl

Für die Dekoration:

13 Marzipankartoffeln






ZUBEREITUNG

Ofen auf 180 Grad vorheizen. 

Für den Teig zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Anschließend Öl und Mineralwasser dazu geben und mit dem Mixer verrühren. Wenn es geht so kurz wie möglich aber dennoch gründlich. Den Teig in eine mit Backpapier belegte und an den Rändern gefettete Springform gießen und 30 bis 35 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen unbedingt die Stäbchenprobe machen. In der Form auf einem Gitter auskühlen lassen. 

Währenddessen auf einem Blatt Backpier mit Hilfe eines Nudelholzes 200 g Marzipan in der Größe des Tortenbodens ausrollen. 

Pistazien in einer Küchenmaschine so lange zerkleinern, bis es anfängt, eine Paste zu werden. Anschließend die Mandelmilch einrühren. 

Den ausgekühlten Tortenboden in drei gleichmäßig dicke Teile schneiden. Den untersten mit dem ausgerollten Marzipan belegen und die Hälfte der Pistazienmasse drauf streichen und gleichmäßig bis an die Ränder verteilen. Nougat langsam zum Schmelzen bringen und die Hälfte davon auf die Pistazienmasse geben. 

Die zweite Marzipanmasse ausrollen und nun das gleiche nochmal machen, beginnend mit dem zweiten Tortenboden. Zum Schluss den letzten Tortenboden auflegen.

Blockschokolade zusammen mit dem Kokosöl langsam schmelzen und gleichmäßig auf der ganzen Torte verteilen und auch die Ränder sorgfältig bestreichen. Wenn die Glasur schon etwas angezogen hat, mit den Marzipankartoffeln dekorieren.





 

Donnerstag, 11. August 2016

LUFTIG LOCKERER JOHANNISBEERKUCHEN


Bevor es in den Urlaub geht, musste ich mich auf dem Markt noch schnell mit den köstlichen Früchten der Saison eindecken, denn wenn wir zurück kommen, ist die Erntezeit leider schon vorbei. Neben Kirschen und Himbeeren wanderte dabei auch eine Schale Johannisbeeren in meinen Korb, die ich schon länger nicht mehr gegessen hatte, weil ich irgendwie immer zu faul zum Pulen war. Aber damit tut man dieser herrlich säuerlichen Beere einfach unrecht, deshalb habe ich auch eine ordentliche Ladung davon mitgenommen. Und wie bei so vielen Dingen, freut man sich hinterher, dass man es doch gemacht hat. 

Für den Kuchen habe ich mich für einen luftig lockeren Teig entschieden, den ich so auch demnächst mal für Muffins ausprobieren werde. Ich habe auch nicht wie sonst, das Dinkelmehl 1050 sondern 650 genommen, einfach weil ich den Teig mal heller haben wollte.






ZUTATEN

500 g Dinkelmehl 650 
350 g Birkenzucker oder eine andere Süße
2 Päckchen Weinsteinbackpulver á 18 g
2 EL Vanilleschotenextrakt oder 2 Päckchen Vanillezucker
400 g Mineralwasser
200 g geschmacksneutrales Öl (ich habe Traubenkernöl genommen)
450 g Johannisbeeren
ca. 4 EL Puderzucker
Johannisbeeren zum Garnieren

Backrahmen 30 cm x 25 cm oder ein Backblech nehmen, dann wird der Kuchen aber flacher und hat auch eine geringere Backzeit.







ZUBEREITUNG

Zunächst die Johannisbeeren abzupfen und dann in einem Sieb waschen und abtropfen lassen.

Dann Mehl, Backpulver und Zucker in einer Schüssel vermischen. Getrennt davon die flüssigen Zutaten miteinander mischen, also Mineralwasser, Öl und den Vanilleschotenextrakt. Nun in die Schüssel eingießen und dabei mit dem Mixer rühren. Insgesamt nur so lange mixen, bis alles gerade so vermischt ist. Danach vorsichtig die Johannisbeeren untermischen.

Den Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und den Teig einfüllen. 

Bei 180 Grad für 40 Minuten backen. 

Zum Abkühlen auf ein Gitter ziehen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, mit Puderzucker bestäuben und Johannisbeeren garnieren.





Dienstag, 26. Juli 2016

NO BAKE HEIDELBEERCREME-TORTE


Bei dieser Hitze isst man ja trotzdem gern Kuchen, aber schön kalt soll er sein, mit viel Obst und möglichst dafür nicht den Backofen benutzen, weil das die ohnehin schon warme Wohnung nur noch wärmer macht. Da bieten sich im Sommer die Kühlschranktorten an. Sie sind in der Regel recht schnell zubereitet und müssen dann nur noch bei niedriger Temperatur fest werden. Den Variationen mit der Vielzahl an Früchten, die es im Sommer zu kaufen gibt, sind keine Grenzen gesetzt.






ZUTATEN

Für den Boden:
150 g Kokosraspel
150 g gemahlene Mandeln
140 g Kokosöl

Für die Heidelbeercreme:
1 Packung veganer Frischkäse 150 g
1 Becher Alpro Go On Sojaquark 400 g
150 g Birkenzucker oder eine andere Süße
2 Packungen Schlagfix ungesüßt á 200 ml  
400 g + 200 g Heidelbeeren 
300 ml roter Traubensaft
3 Päckchen vegetarisches Geliermittel (entspricht 9 Blatt Gelatine)

200 g Heidelbeeren zum Dekorieren






ZUBEREITUNG

Kokosraspel in einer Küchenmaschine fein mahlen und mit den gemahlenen Mandeln mischen. Kokosöl erwärmen bis es flüssig ist. Anschließend mit der Nussmischung verkneten und in eine Springform gleichmäßig als Boden festdrücken. In den Kühlschrank stellen.

Heidelbeeren waschen und in die entsprechenden Portionen teilen. Die 400 Gramm Heidelbeeren pürieren.

Frischkäse, Quark, pürierte Heidelbeeren und Zucker mit dem Handmixer geschmeidig rühren. Sahne steif schlagen und zusammen mit den 200 g Heidelbeeren unterheben.

In einem Topf den Traubensaft geben und das Geliermittel mit dem Schneebesen einrühren. Sprudelnd zum Kochen bringen und anschließend in die Heidelbeercreme einrühren. Die Creme in die Springform gießen. Für 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren die Torte nach Belieben mit den übrigen Heidelbeeren dekorieren.