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Sonntag, 15. April 2018

BOMBAY POTATOES

Von diesem Kartoffelgericht hatte ich immer mal wieder gehört, es in Indien selbst aber nie bewusst auf einer Menükarte gesehen. Nun war ich in Thailand in einem Indischen Restaurant und dort lachten mir die Bombay Potatoes entgegen, also habe ich sie dann endlich einmal gekostet. Und das war genau mein Ding. Ich liebe Kartoffeln und Indisches Essen sowieso - also eine perfekte Kombination.

Das Internet ist voll von verschiedenen Rezepten dafür, also habe ich mir dort ein paar Anregungen geholt, einiges aber doch anders gemacht. Und obwohl ich die meisten Gewürze noch direkt aus Indien habe, gebe ich gern immer etwas mehr davon beim Kochen hinzu. Letztendlich ist es aber natürlich Geschmackssache, wie stark man es gewürzt haben möchte; ganz besonders aber beim Chili. Ich habe Kaschmir Chili zu Hause, das zu den mildesten gehört, also kann ich davon auch mehr nehmen. 

Ich esse Kartoffeln gern mit Schale, das ist aber nicht jedermanns Sache. Wer das nicht mag, sollte große Kartoffeln nehmen und sie nach dem Kochen und Schälen in große Würfel schneiden.

Dieses Essen ist relativ schnell zubereitet und obwohl es mir für das erste Mal als eigenständiges Gericht vollkommen genügt hat, kann ich es mir beim nächsten Mal auch gut als Beilage vorstellen.







ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

1 kg Minikartoffeln (festkochend)
1 Dose gehackte Tomaten (400g)
35 g frischer Ingwer
3 Zehen Knoblauch
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Kokosöl
1 TL Cuminsamen
1 TL Senfsamen
1 TL Kurkuma
2 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Cumin
1 TL Garam Masala
1/2 - 1 TL Chilipulver
1/2 TL Salz

optional: frischer Koriander, Frühlingszwiebeln







ZUBEREITUNG


Kartoffeln waschen und mit ausreichend Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Kartoffeln sollten nicht zu weich gekocht werden. Anschließend abgießen und bereit stellen.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und grob in Stücke schneiden. Zusammen mit den Tomaten pürieren.

Das Öl in einem Topf oder Pfanne nicht zu stark erhitzen und Cumin- und Senfsamen hinein geben. Unter Rühren ca. 1 Minute anbraten. Wenn die Samen anfangen aus der Pfanne zu hüpfen, das Tomatenpürree und die restlichen Gewürze dazu geben und weitere 2 Minuten anbraten. 

Zum Schluss die Kartoffeln zufügen und noch 3 bis 4 Minuten leicht köcheln lassen, damit sie die Würze annehmen können. Anschließend servieren mit frischem Koriander oder Frühlingszwiebeln.








 

Sonntag, 17. September 2017

KICHERERBSEN CURRY MIT KORIANDER RAITA


Nachdem ich in Marokko ein sehr leckeres Kichererbsencurry gegessen habe, freunde ich mich so langsam mit dieser Hülsenfrucht an, die ich bisher nur als Hummus mochte, und das auch nicht zu oft. Für den Farbtupfer habe ich Spinat hinzugefügt und weil ich es in Curries auch gern fruchtig mag die Ananas. Raita gibt es in Indien zu vielen Gerichten dazu und ganz besonders zum Curry mag ich es sehr gern. Die wichtigste Zutat dafür ist das Raita Masala, das ist aber leider nicht einfach zu bekommen, da es kaum ein Asia Supermarkt führt. Ich habe es schließlich im Internet bestellt. Zur Not kann man das Raita auch mit Cumin und Korinaderpulver würzen.







ZUTATEN

2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
300 g TK Blattspinat 
2 Zwiebeln
250 g Ananas in Stücken
1 Dose cremige Kokosmilch
1 Dose normale Kokosmilch
3 große Zehen Knoblauch
35 g Ingwer
2 EL Currypulver
1 EL Korianderpulver
1 EL Cumin
1 TL Kurkuma 
Salz und Pfeffer 
2 EL Kokosöl

500 g Sojajoghurt
30 g frischer Koriander
1 - 2 TL Raita Masala
Salz und Pfeffer 


ZUBEREITUNG

Für das Raita Koriander hacken und mit den Gewürzen in den Joghurt geben.

Den Spinat rechtzeitig herausnehmen und wenn er aufgetaut ist, gut ausdrücken. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Kichererbsen abgießen.

In einem Topf oder großen Pfanne das Kokosöl erhitzen und Zwiebeln 2 bis 3 Minuten anbraten. Knoblauch und Ingwer dazu geben und 1 bis 2 Minuten unter Rühren anbraten. Dann die Gewürze darüber geben und ebenfalls ungefähr eine Minute anbraten. Dann mit der Kokosmilch ablöschen und Kichererbsen und Spinat in den Topf geben. Nur kurz erhitzen und ganz zum Schluss die Ananas zufügen. Diese ebenfalls nur kurz erhitzen.

Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich gebe das Raita gern direkt auf das Curry drauf. Man kann es aber auch getrennt mit Indischem Brot dazu essen.


TIP

Dazu passt Reis oder Indisches Brot









 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

INDISCHES KARTOFFEL-CURRY


Jetzt habe ich seit längerer Zeit mal wieder Indisch gekocht. Das sollte ich eigentlich öfter tun, denn die Indische Küche mit ihren vielen Gewürzen ist sehr gesund, wenn man es mit dem Öl nicht übertreibt. Vor allem das Anrösten der Gewürze ganz am Anfang jedes Gerichtes verleiht dem Indischen Essen die besonders intensive Geschmacksnote. Knoblauch und frischer Ingwer sollten dabei auch nie fehlen. Heute hatte ich große Lust auf Kartoffeln pur und habe deshalb kein weiteres Gemüse dazu genommen, aber dieses Curry kann natürlich auch mit einem anderen Gemüse oder einer Mischung aus verschiedenen zubereitet werden; ganz nach Vorliebe.






ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

3 Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
40 g Ingwer
2 Dosen gehackte Tomaten (400 g)
1 Dose dicke Kokosmilch (60 %)
1300 g Kartoffeln
1 EL Kokosöl
2 TL Cuminsamen
1 TL Chilipulver
1 TL Kurkuma
2 TL Koriander
2 TL Garam Masala
2 TL Currypulver
250 ml Wasser
1 handvoll frische Curryblätter


ZUBEREITUNG

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden. In eine Küchenmaschine geben und zusammen mit einer Dose gehackter Tomaten pürieren, bis eine glatte Paste entstanden ist. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

In einem großen Topf Kokosöl nicht zu stark erhitzen und die Cuminsamen darin rösten, bis sie anfangen zu hüpfen. Paste und alle übrigen Gewürze dazu geben und unter Rühren ungefähr 5 Minuten köcheln lassen. 

Nun Kokosmilch, die zweite Dose gehackte Tomaten, Kartoffeln und Curryblätter in den Topf geben und alles solange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Dabei immer wieder rühren, damit nichts anbrennt.


TIP:

Dazu passen Roti, Naan oder Reis.






Samstag, 10. September 2016

GELBES LINSEN-ANANAS-CURRY


Auch für dieses Gericht habe ich die Anregung aus dem Urlaub mitgebracht. Die Kombination von Linsen, Curry und Ananas gab es in einem Hotel als Teil eines Abendmenüs, an dem ich zwar nicht teilgenommen habe, aber ich fand die Zusammenstellung sehr ansprechend und habe mir gleich vorgenommen, das zu Hause zu kochen. 






ZUTATEN 

400 g gelbe Linsen
2 Zwiebeln, mittelgroß
2 Zehen Knoblauch
20 g Ingwer
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
1 l Gemüsebrühe
5 TL Curry
1 TL Kurkuma
2 TL Cumin
2 TL Koriander, gemahlen
2 EL Kokosöl
1/2 Miniananas
Salz






ZUBEREITUNG

Zwiebeln schälen und sehr klein schneiden oder häckseln. Knoblauch und Ingwer schälen und reiben. Kokosöl in einem Topf nicht zu stark erhitzen und darin Ingwer und Knoblauch ein bis zwei Minuten anbraten. Alle Gewürze bis auf das Salz dazu geben und ebenfalls eine Minute anbraten. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und die gewaschenen Linsen dazu geben. Solange köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.Währenddessen immer wieder rühren, damit die Linsen nicht anbrennen.

Miniananas in Stückchen schneiden und ins Curry geben. Nicht mehr kochen lassen. Das Curry ist nun fertig.

Dazu passt Reis oder Indisches Brot.


TIP:

Wenn etwas übrig bleibt, kann man es pürieren und hat einen wunderbaren Aufstrich für Brot. 




Montag, 18. Januar 2016

SPINAT-PATTIES




Es war mal wieder an der Zeit, an einem tristen grauen Tag etwas Farbe auf den Teller zu bringen. Zum einen mit den bunten Patties und zum anderen mit dem knallgrünen Hummus.






ZUTATEN FÜR 14 – 16 STÜCK

500 g Kartoffeln (ca. 4 Stück)
100 g Babyspinat
2 Möhren
3 Zehen Knoblauch
8 EL Kichererbsenmehl
ca. 200 ml Pflanzenmilch
1 TL Kurkuma
2 TL Cumin
2 TL Curry
Salz und Pfeffer
Öl


ZUBEREITUNG

Kartoffeln waschen und in einem Topf gar kochen. Dann etwas abkühlen lassen und schälen. Spinat waschen und mit einer Salatschleuder trocken schleudern. Dann fein hacken. Möhren schälen und raspeln. Knoblauch schälen und pressen.

Kartoffeln durch eine Kartoffelquetsche pressen. Dann mit dem Gemüse und den Gewürzen mischen und gut verkneten. Patties daraus formen.

Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und die Patties darin von beiden Seiten gut durchbraten, bis sie goldbraun sind.

TIP

Zusammen mit verschiedenen Dips servieren wie zum Beispiel Schnittlauch-Joghurt und Spinat-Hummus (unter Dips und Saucen).




Dienstag, 1. Dezember 2015

SÜDINDISCHES KARTOFFELCURRY



Dies ist ein weiteres Gericht, das ich bei meiner letzten Indienreise für mich entdeckt habe. Das gab es im Hotel unter anderem zum Frühstück. Das Komische ist, dass ich so etwas zu Hause niemals am Anfang des Tages essen würde, im Urlaub aber fand ich es köstlich und habe mir meistens sogar nachgenommen.






ZUTATEN

1,5 kg festkochende Kartoffeln
2 große Zwiebeln
500 ml Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
1 Stück Ingwer, geschält ca. 20 g
6 getrocknete Chilis
2 Zweige frische Curryblätter
1 TL Kurkuma
2 Zehen Knoblauch
1 TL Garam Masala
2 TL Senfsamen (Achtung: nicht Senfkörner!)
1 TL Kokosöl


ZUBEREITUNG

Kartoffeln schälen und große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und sehr klein schneiden. Ingwer schälen und entweder ganz klein würfeln oder reiben. Knoblauch schälen.

Kartoffeln und Zwiebeln mit Brühe, Kokosmilch, Kurkuma, Garam Masala, getrockneten Chilis und Curryblättern in einem Topf zum Kochen bringen. Dazu den Knoblauch hinein pressen. Ungefähr 30 Minuten köcheln lassen.

Kokosöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Senfsamen darin anbraten, bis sie anfangen aus der Pfanne zu hüfen. Zu den Kartoffeln geben und nochmal ungefähr 5 Minuten köcheln lassen.

Während des gesamten Kochvorgangs immer wieder umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.

Dazu schmeckt Roti oder Naan.