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Freitag, 13. April 2018

PAD THAI

Während unseres Aufenthaltes in Thailand, hat mein Sohn das Pad Thai Gericht für sich entdeckt. Als wir vor drei und 6 Jahren in Chiang Mai waren, war sein Lieblingsgericht die dicken gelben Nudeln mit Gemüse gebraten und deshalb habe ich nachgedacht, was dem am nächsten kommt, denn das scheint regionale Küche des Nordens gewesen zu sein. Ich hatte ihm also vorgeschlagen, es mit Pad Thai zu versuchen und gleich das erste Mal hat ihm so gut geschmeckt, dass er es danach während noch so oft wie möglich gegessen hat.

Zurück in Deutschland haben wir nun versucht, das Essen zu rekonstruieren. Genau wie in Thailand wird es natürlich nie schmecken, aber er sagte, dass es sehr lecker ist und das ist doch die Hauptsache. In der Auswahl des Gemüses ist man natürlich völlig frei. Ich würde beim nächsten Mal mehr Gemüse dazu tun, zum Beispiel grüne Bohnen oder gestiftelte Möhren, Chinakohl etc., aber für dieses Mal sollte es so sein, wie mein Sohn es serviert bekommen hatte.







ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

200 g Reisnudeln 2,5 mm breit
3 EL Palmzucker oder Rohrohrzucker  
2 EL helle Mushroomsauce oder helle Sojasauce
2 EL Tamarindenpaste
1 Limette
1 rote Paprika 
300 g Mungbohnensprossen
4 Schalotten
300 g frittierter Tofu aus dem Asialaden
2 EL Kokosöl
Sojasauce

Optional: gehackte Erdnüsse, frischer Koriander




 


ZUBEREITUNG

Reisnudeln in sehr heißem Wasser einweichen. So, wie es auf der Packung steht, funktioniert es meistens nicht, die Nudeln sind dann immer noch zu fest, deshalb wiederhole ich den Vorgang mit neuem heißem Wasser. Hierfür mindestens 20 min Zeit veranschlagen.

Als nächstes die Pad Thai Sauce zubereiten. Die Mushroomsauce oder helle Sojasauce mit dem Palmzucker oder Rohrohrzucker und der Tamarindenpaste weitestgehend glatt rühren und beiseite stellen.

Bohnensprossen waschen und abtropfen lassen. Paprika waschen, entstielen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Schalotten säubern und in Ringe schneiden. Tofu in Würfel schneiden.

Kokosöl in der Pfanne erhitzen und anschließend Tofu, Paprika, Bohnensprossen und Frühlingszwiebeln dazu geben und kurz anbraten. Nun die Paste dazu geben und gut verrühren. Kurz weiter braten lassen und dann die abgetropfen Nudeln dazu geben und unterheben, so dass alles gut miteinander vermischt ist.

Auf einem Teller anrichten und mit frischem Limettensaft beträufeln. Je nach Geschmack gehören noch gehackte Erdnüsse dazu und ich persönlich finde, dass zu fast jedem Asiatischem Gerich frischer Koriander super passt.

Guten Appetit und Sawadee Kaa 









Montag, 16. Januar 2017

BANANENBLÜTENSALAT MIT MANGO UND KORIANDER


Auf unserer Rundreise durch den Süden Thailand waren wir am Rande des Regenwald Nationalparks in einem kleinen unscheinbaren Restaurant und dort habe ich das erste und bisher einzige Mal in Thailands einen Salat mit Bananenblüten auf der Karte entdeckt. Neugierig wie ich bin und als Salatfan sowieso, habe ich ihn mir gleich bestellt und er war so köstlich, dass ich ihn während der vier Tage unseres Aufenthaltes dort täglich gegessen habe. Nun habe ich in unserem Asia Supermarkt die Bananenblüten in der Dose entdeckt und gleich mitgenommen, um einen Salat draus zu machen. 

Es ist natürlich kein Vergleich mit frischen Blüten, aber einfach mal was ganz anderes. Sie haben keinen starken Eigengeschmack sondern schmecken ganz leicht ählich wie Lichee. Die Konsistenz ist zu vergleichen mit der Jackfrucht aus der Dose. Auf jeden Fall eignen sich die Blüten für Fitness Salate, denn sie haben auf 100 Gramm gerade einmal 5 kcal.






ZUTATEN

1 Dose Bananenblüten (Abtropfgewicht 280 g)
250 g Mungobohnensprossen
1 rote Paprikaschote
2 Schalotten
1 kleine Mango
1 kleiner Bund frischer Koriander

2 EL Reisessig
2 süße Chilisauce
2 EL Sojasauce
1 EL dunkles Sesamöl
1 TL Birkenzucker oder Rohrzucker oder Palmzucker


ZUBEREITUNG

Zunächst das Dressing anrühren aus Reisessig, Chilisauce, Sojasauce, Sesamöl und Zucker, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Die Bananenblüten in einem Sieb abtropfen lassen. Bohnsprossen waschen und ebenfalls abtropfen lassen. Paprika von Stielansatz und Kernen befreien und in schmale Streifen schneiden. Koriander zupfen, waschen und trocken schleudern. Von den Schalotten die äußerste Schicht und den Ansatz entfernen und in feine Ringe schneiden. Mango schälen und anschließend entlang dem Kern das Fruchtfleisch lösen. Die Hälften halbieren und in Scheiben schneiden.

Bananenblüten in Streifen schneiden und anschließend alle Zutaten bis auf den Koriander in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen. 15 Minuten ziehen lassen.

Zum Schluss den Koriander dazu geben.







Mittwoch, 4. Januar 2017

ASIATISCHER SALAT MIT PAPAYA UND PINIENKERNEN


Im Winter sind Vitamine besonders wichtig und deshalb gibt es für mich auch in der kalten Jahreszeit jeden Mittag einen frischen Salat. Vor allem aber auch weil ich Salat so sehr liebe, dass ich mir kaum einen Tag ohne ihn vorstellen möchte. Natürlich heißt es dann für Abwechslung sorgen und sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Ganz besonders zu den exotischen Salaten passen Früchte gut dazu und heute hatte ich richtig Lust auf Papaya. 






ZUTATEN FÜR 1 PORTION

1  mittelgroße Zucchini
1 mittelgroße Möhre
1/2 Papaya
3 EL geröstete Pinienkerne
1 kleinen Bund frischen Koriander

1 EL dunkles Sesamöl 
2 EL Reisessig
3 EL Sojasauce (ich verwende die salzreduzierte, ansonsten evtl. etwas weniger)
2 EL süße Chilisauce
2 EL Zitronensaft


ZUBEREITUNG 

Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren und beiseite stellen.

Zuchini und Möhre schälen und mit dem Schäler Streifen abziehen. Papaya ebenfalls schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Koriander waschen und die Blätter abzupfen.

Zucchini, Möhre und Papaya auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten. Dann Dressing, Koriander und Pinienkerne dazu geben. 






Freitag, 29. April 2016

GLASNUDELSALAT MIT ZITRONENHACK


Normalerweise erzähle ich zu meinen Rezepten ja keine großen Geschichten, aber wie ich auf das Zitronenhack gekommen bin, ist schon erwähnenswert. Als meine Mutter eine zeitlang ganztags arbeitete, vergab sie ein Zimmer unserer Wohnung an Studentinnen, die sich dann im Gegenzug dafür am Nachmittag um meinen Bruder und mich gekümmert haben. Eine davon hieß Charaswan und kam aus Thailand nach Berlin um zu studieren. Eines Abends war unsere Familie aus und Charaswan hatte Freunde zum Kochen eingeladen. Irgendetwas lief dabei aber schief, so dass die ganze Küche danach eingesaut war. Nach unserer Rückkehr von meiner Mutter darauf angesprochen, entgegnete sie mit einem strahlendem Lächeln: "Ja, schade" und "hat gut geschmeckt" und hat uns von dem Essen probieren lassen. Es war "saures Hackfleisch" wie sie es nannte und schmeckte köstlich. Bevor Charaswan auszog, bat meine Mutter sie um das Rezept und hat es hin und wieder für uns gekocht. Ich bin mir sicher, mein Bruder weiß auch noch ganz genau, wie es geschmeckt hat. 

Diese Idee aufgreifend, habe ich das Sojahack für diesen Salat nach dem Anbraten mit Sojasauce und Zitronensaft abgelöscht und es passt ganz wunderbar zusammen. Hier vereinen sich die Geschmacksrichtungen salzig, sauer, süß und scharf, wie es bei so vielen Gerichten aus Südostasien der Fall ist. Der Salat lässt sich gut vorbereiten zum Beispiel für eine Party, denn er sollte eine Weile durchziehen; zumindest aber so lange stehen, bis er abgekühlt ist. 






ZUTATEN

200 g Reis Vermicelli (ungekocht)
1 rote Paprika
1 Stange Porree
250 g braune Champignons
500 g Mungbohnensprossen
1 große Möhre
360 g Sojahack (Fertigprodukt oder selbst zubereiten)
1 Bund frischer Koriander
1 EL Kokosöl
6 EL salzreduzierte Sojasauce
6 EL Zitronensaft

Für die Marinade:

300 ml Gemüsebrühe
30 ml Zitronensaft
3 EL salzreduzierte Sojasauce
3 EL Sambal Oelek
3 große Zehen Knoblauch, geschält und klein geschnitten
1 EL Sesamöl aus geröstetem Sesam
2 EL Apfelsüße oder eine andere flüssige Süße






ZUBEREITUNG

Gut 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und die Reisnudeln in einer Schüssel damit übergießen, so dass alle bedeckt sind. Je nach Marke lange genug ziehen lassen und anschließend in ein Sieb abgießen, kurz abspülen und abtropfen lassen. Mit einer Schere klein schneiden und in eine große Schüssel geben.

Porree putzen und in feine Ringe schneiden. Möhre schälen und in feine Streifen raspeln oder schneiden. Pilze mit Küchenpapier abreiben, den Stilanschnitt entfernen und in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und stifteln. Mungbohnen waschen.

In einem Gefäß die Marinade anrühren und in einer großen hohen Pfanne zum Köcheln bringen. Das gesamte Gemüse dazu geben und unter Rühren höchstens 2 bis 3 Minuten leicht garen lassen. Dann alles komplett über die Reisnudeln gießen und gut vermengen. 
Öl in einer Pfanne erhitzen und das Sojahack darin 2 Minuten anbraten. Dann Sojasauce und Zitrone dazu geben, gut verrühren und nur noch kurz braten lassen. Zum Salat geben und unterrühren.

Den Salat bis er abgekühlt ist, immer wieder umrühren. Zum Schluss Korianderblätter zum Salat geben.





Samstag, 16. April 2016

SOMMERROLLEN


Endlich habe ich die Sommerrollen auch einmal ausprobiert, denn in Thailand haben sie mir immer sehr gut geschmeckt. Im Prinzip funktioniert es genauso wie Frühlingsrollen, nur dass die Füllung aus rohen Zutaten besteht. Um den Rollen selbst schon einen besonderen Pfiff zu geben, habe ich leicht scharf eingelegten Rettich aus dem Asialaden und Curry-Mango-Tofu mit eingewickelt. Die Sauce habe ich aus Erdnussbutter, Sojasauce, süßer Chilisauce und Zitronensaft zusammengerührt. 







ZUTATEN FÜR 6 STÜCK

6 Stück rundes Reispapier Durchmesser 22 cm
1/2 Packung Curry-Mango-Tofu
frischen Bärlauch
150 g Mungobohnensprossen
Salatblätter
1 Minigurke
1 mittelgroße Möhre
1 Packung eingelegter Rettich aus dem Asialaden (80 g)

1 EL Erdnussbutter
4 EL süße Chilisauce
3 EL Sojasauce
2 EL Zitronensaft







ZUBEREITUNG

Zunächst  die Sauce zubereiten. Dafür alle Zutaten so lange rühren, bis sich die Erdnussbutter gut aufgelöst hat.

Gurke waschen und der Länge nach in schmale Streifen schneiden. Möhre schälen und in Streifen raspeln. Wer die Rollen am Stück mit der Hand essen möchte, schneidet die Möhre auch in lange dünne Streifen. Tofu der Breite nach in ca 1 cm breite Streifen schneiden und nochmals halbieren. Bohnensprossen waschen und trocken schleudern. Salatblätter in breite Streifen reißen.

In eine größere Schüssel warmes Wasser füllen. Das erste Reispapier nehmen und für einige Sekunden in das Wasser eintauchen. Dann auf einen Teller oder ein Brett legen. Die Zutaten unterhalb der horizontalen Mittellinie in einem breiten Streifen übereinander schichten, dabei 3 bis 4 Zentimeter Platz zum seitlichen und ca. 5 Zentimeter zum unteren Rand frei lassen. Nun das untere freie Stück über die Füllung klappen und schon ein wenig andrücken. Dann die frei gebliebenen Seiten der Länge nach einmal umschlagen und die Rolle fertig rollen. Auf diese Weise nacheinander mit den restlichen Zutaten verfahren. 







Die meisten essen die Sommerrollen am liebsten am Stück und tauchen sie so in die Sauce ein. Ich schneide sie gern auf wie Sushi und tauche die Stücke dann mit Stäbchen in die Sauce. So habe ich das auch in Thailand vorgesetzt bekommen.







Sonntag, 31. Januar 2016

TAGLIATELLE MIT CREMIGER GELBER THAICURRY SAUCE



Italien trifft Thailand. Eine etwas unübliche Kombination, aber erlaubt ist was schmeckt. Durch die dicke Kokosmilch wird das Curry cremig und kann so, gut als Sauce verwendet werden.






ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

1 rote Paprika
1 Zucchini
2 mittelgroße Möhren
1 Dose dicke Kokosmilch 60% (400 ml)
2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer ca. 4 cm
1 gehäufter EL gelbe Currypaste
2 EL Sojasauce

Tagliatelle Nudeln ca. 200 g


ZUBEREITUNG

Wasser aufsetzen, wenn es kocht Salz zugeben und die Nudeln darin gar kochen, so dass sie noch Biss haben. Dann in ein Sieb abgießen und heiß abspülen.

Währenddessen Möhren schälen, Paprika und Zucchinie waschen, und beide von den Stielansätzen befreien. Das Gemüse in feine Streifen schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein reiben.

In einem Topf die Hälfte der Kokosmilch erhitzen und darin die Currypaste verrühren. Ingwer und Knoblauch zufügen und kurz köcheln lassen. Gemüse, Sojasauce und die restliche Kokosmilch dazu geben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll noch Biss haben.

Nudeln in die Sauce geben, vermengen und auf Tellern anrichten.


TIP:

Dazu passen frische Korianderblätter




Mittwoch, 20. Januar 2016

ASIA-SLAW SÜSS-SAUER MIT GEBRATENEM MANDEL-NUSS-TOFU



Ich finde, der Amerikanische Cole Slaw braucht unbedingt ein Asiatisches Pendant, da ja auch dort viele Gerichte mit Kohl und Möhren zubereitet werden. Und süß-sauer passt natürlich auch bestens dazu. Den gebratenen Tofu habe ich für die Asiatische Note in süß-saurer Chilisauce gewälzt und mit Sesam bestreut.






ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

Für das Dressing:
1 Stück Ingwer, ca. 15 g
3 Zehen Knoblauch
4 EL Reisessig
4 EL Zitronensaft
3 EL Apfelsüße oder Agavendicksaft, Ahornsirup etc.
2 EL Sojasauce
½ Bund Schnittlauch
1 TL Sesamöl
1 EL neutrales Öl, z.B. Traubenkernöl

2 Möhren
½ Chinakohl
1 rote Paprika

1 Packung Mandel-Nuss-Tofu (200g)
1 EL Kokosöl
1 TL Sesamöl
3 EL süßsaure Chilisauce
2 EL Sesamkörner


ZUBEREITUNG

Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch schälen und pressen. Zusammen mit allen anderen Zutaten für das Dressing in einem hohen Becher pürieren.

Möhren schälen und raspeln. Paprika waschen, entstielen und in feine Streifen schneiden. Chinakohl vom Strunk befreien und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Mit dem Dressing vermischen und leicht durchkneten. Beiseite stellen.

Tofu in Streifen schneiden. In einer Pfanne Kokosöl und Sesamöl nicht zu stark erhitzen und den Tofu darin braten, bis er knusprig ist. Die süß-saure Chilisauce in einen Teller geben, den Tofu darin wälzen und mit Sesamkörnern bestreuen.

Den Salat in Schälchen füllen und den Tofu darauf geben.